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Smart Meter Gateway Sicherheit: Was hinter den BSI-Standards und TR-03109 steckt

Das Smart Meter Gateway ist das Sicherheitsherz des intelligenten Messsystems und unterliegt strengen Vorgaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik. Schutzprofile und die Technische Richtlinie TR-03109 definieren, wie sicher ein Gateway sein muss. Was diese Standards bedeuten, warum sie ein Gütesiegel und kein Hindernis sind, und wie ein ISO-27001-zertifiziertes Unternehmen dazu passt.


Wenn im Smart Metering von Sicherheit die Rede ist, fällt schnell ein Kürzel: TR-03109. Dahinter steht die Technische Richtlinie des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) für das Smart Meter Gateway, das Bauteil, das die sichere Kommunikation im intelligenten Messsystem verantwortet.

Was das BSI für das Smart Meter Gateway definiert

Das BSI legt für das Smart Meter Gateway zwei Dinge fest: ein Schutzprofil und eine Technische Richtlinie. Das Schutzprofil beschreibt, gegen welche Bedrohungen sich das Gerät wehren können muss. Die Technische Richtlinie TR-03109 legt fest, wie die Funktionen und Schnittstellen konkret auszusehen haben. Zusammen bilden sie einen der strengsten Sicherheitsrahmen, den es für ein Massengerät im Energiesektor gibt.

Ein Gateway darf in Deutschland erst eingesetzt werden, wenn es diese Anforderungen erfüllt und entsprechend zertifiziert ist. Das ist aufwändig, aber genau darin liegt der Wert.

Warum die BSI-Standards ein Gütesiegel sind, kein Hindernis

Der hohe Standard wird manchmal als Bremse wahrgenommen. Tatsächlich ist er ein Vorteil: Er stellt sicher, dass sensible Verbrauchs- und Steuerungsdaten nach einem einheitlichen, geprüften Sicherheitsniveau verarbeitet werden. Für Messstellenbetreiber bedeutet das Verlässlichkeit und für deren Kunden Vertrauen.

Wichtig ist dabei zu verstehen: Die Gerätesicherheit ist nur ein Teil des Bildes. Ebenso entscheidend ist die Sicherheit der Systeme und Prozesse rundherum, von der Einsatzplanung über die mobile Datenerfassung bis zum Backend. Hier kommt die Informationssicherheit des eingesetzten Software-Anbieters ins Spiel. Welche Rolle Regulierungen wie NIS2 dabei spielen, lesen Sie in unserem Beitrag zu NIS2 im Messstellenbetrieb.

Sicherheit über das Gateway hinaus

Als nach ISO 27001 zertifiziertes Unternehmen trägt Dr. Herwig diesem hohen Sicherheitsanspruch Rechnung: Die Prozesse rund um die eingesetzten Systeme folgen einem anerkannten, extern auditierten Standard für Informationssicherheit, passend zum Schutzniveau, das das BSI für die Gateways selbst vorgibt.

So entsteht eine durchgängige Sicherheitskette: vom BSI-zertifizierten Gateway über die geschützte Datenübertragung bis zur zertifizierten Software, die den Feldbetrieb steuert. Warum diese Durchgängigkeit gerade in der kritischen Infrastruktur entscheidend ist und die Cloud-Frage dabei oft falsch gestellt wird, vertieft unser Beitrag zu SaaS in der kritischen Infrastruktur.

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